Besonders an so schönen Tagen
ist auch der Himmel sozusagen
gar herrlich himmlisch, ungetrübt,
so wie ihn wohl ein jeder liebt.



Wo Falter mit den Flügeln schlagen
die samt’ne Punkte in sich tragen,
der Tau des Morgens Tropfen bindet,
ist Blütezeit, die Nahrung findet.



Samten zarte Rosenblüten,
Dornen, die uns stechen.
Duftend wollen sie behüten,
dass wir sie nicht brechen.



Es hat das Blümchen "Nimmermüd"
das stetig und auf’s Neue blüht
am Tag, wo es das Licht erblickt
uns Freude, Freundschaft mitgeschickt.

Ein Blümchen, das so sehr beflissen,
das muss die Sonne einfach küssen
und sollten Wolken es verdrießen,
lässt Blümchen doch die Knospen sprießen.

So hat das Blümchen viele Blüten,
die wir gut pflegen und behüten.
Und lässt es mal das Köpfchen hängen,
dann will es nur zum Lichte drängen.



Gleißend tanzen Sonnenstrahlen
auf den Blättern, nah dem Dorn.
Wiegend drängt der kleine Tropfen
auf den Rand und zieht nach Vorn.



Erst las ich mich durch Morgenstern,
verweilte dort zum Träumen,
sah Meer und Wolken, Sonne, Strand
und Blüten auf den Bäumen.

So reiste ich durch diese Welt
zu unerforschten Weiten
und all das Schöne da und dort,
das konnte mich begleiten.



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Den Duft von Blumen vieler Arten
weht nun der Sommerwind umher
und bunte Falter, Bienen, starten
zum Zaubertanz im Blütenmeer.



Es lädt zum Tanz die Sommernacht
den Mond, der freundlich winkt
wo Abendrot den Nektar trinkt
und PHANTASIE zur Erde sinkt.



Auf Feld und Hain ist Hochsaison
zum Setzen, Ernten, Säen
wo Flora, Tier und Erdenreich
den Weg gemeinsam gehen.



Langsam bricht die Nacht herein,
wenn der Tag entschwindet
und das BLAU der Dämmerung
in das Zimmer mündet.



Wo der Liebe süßer Hauch
sein Verlangen findet,
suchen wir die Sehnsucht auch,
die uns eng verbindet.



Zärtlich flüstert sie die Worte,
kosend öffnet sie den Mund.
Lockend blicken ihre Augen,
geben Freude, Liebe kund.



Dass dich die Liebste innig küsst,
mit dem Gefühl, das du vermisst,
hast du im Schlaf, im Traum erlebt.
Es ist das Herz, das wohlig bebt.



Erfreue dich an jedem Tag.
Genieße sein Beginnen.
Egal was er auch bringen mag;
zu rasch könnt' er verrinnen.



Tief im Schoße Blütenstaub.
Duft, der lockt, betört.
Sprache der Verbundenheit,
die uns Treue schwört.



Am Horizont Unendlichkeit,
im Wind ein leises Raunen.
Im kargen Licht der Tageszeit
Ein Wechselspiel zum Staunen.



Verzaubert von der Harmonie,
beherzt im Handeln, Denken,
will ich zur Morgenstunde das Gute zu Dir lenken,
und was Du wünscht, was dein Begehr,
das komme täglich zu Dir her.


Reiterer See NÖ


Erntedank

So wie das Leben weiter geht,
das Licht dem Schatten weicht,
der Sommertag im Sonnenschein
dem Garten Eden gleicht,
wo duftend bunte Blütenpracht
den Bienen Nektar spendet,
des Nachts ein wunderschöner Traum
im Liebestaumel endet,
will Seele, Herz sich eng verbinden,
um Wurzeln neuer Kraft zu finden.



WIR REISEN HIN

Ich spür' den Stich in meinem Herz
und hör' das Lachen, deinen Scherz.
Ich kann nicht weinen, kann nicht ruh'n
muss einmal nun was dazu tun.

War es ein Traum, nur Phantasie?
Ein Sehnen, Bangen, wie noch nie?
Ein Hoffen auf ein neues Leben?
Kannst du mir Kraft und Liebe geben?

Führst du mich in die ferne Nähe,
wo ich den Platz von hier erspähe
und glücklich war für lange Zeit?
Du weißt, ich bin für dich bereit.

Ins Land der Weisen, Heim der Ahnen,
wo wir vereint in gold'nen Bahnen,
vom Krieg, vom Unbill nun entfernt.
den Apfel, der uns labt - entkernt.

Wer weiß denn, wo die Wege enden,
wer weiß, wer wird uns Freude spenden?
Es ist das Reich von Dschinnistan
Wir reisen hin. Wohlan, wohlan!

klick--> Ardistan und Dschinnistan

Fotos und Gedichte © Ingrid Riedl
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