Die Wolke Nummer Sieben

Vergeblich hab‘ ich sie gesucht,
die Wolke Nummer sieben,
doch gelten Hexen als verrucht
der Wind hat sie vertrieben.

So halt ich Ausschau immerfort
und sehe zu den Sternen.
Das Glück ist uns nicht immer hold
Doch Hoffnung fast wie pures Gold.

© Ingrid Riedl



Silberstreif

Den Silberstreif am Horizont hab ich im Traum gesehen,
als ich dann aber aufgewacht, konnt’ ich ihn nicht erspähen.
Doch i r g e n d w i e glaub ich daran - er hat mein Herz erhellt.
Der Silberstreif am Horizont, der Hoffnungen erstellt.

© Ingrid Riedl





Abendrot

Als hoch am weiten Horizont,
das Abendrot erglühte,
verströmte ihren zarten Duft
die schöne Rosenblüte.

© Ingrid Riedl





Tag und Traum

Flüsternd, du bemerkst es kaum,
will DICH das Glück liebkosen.
Es streut DIR zwischen Tag und Traum
die schönsten edlen Rosen.

© Ingrid Riedl



Zuversicht

Die Hoffnung zieht an Zauberfäden,
nährt auch das Samenkorn,
den Blick der vagen Zuversicht.
und richtet ihn nach Vorn.

© Ingrid Riedl



Es spielen Reize mit dem Wind

Es bläst der Föhn durch’s ganze Tal
und Jalousien ächzen.
Ich schließe sie und denk mir mal,
nach was Lamellen lechzen?

Sie wippen an der Perlonschnur
in ihren engen Schlitzen
und wollen diesen kalten Wind
zum Plaudern, Tanzen nützen.

Die Einziehschnur, wie Draht verwendet
sei Sprachrohr, da sie Töne spendet,
wie Schattenspiel und Lichterquelle
das Dunkel spaltet, wie das Helle.

So spielen Reize mit dem Wind,
der in dem Reigen rastet
und gegen seinen Widerstand
die Festigkeit belastet.

© Ingrid Riedl

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Schaltjahr

ZEITverschiebung nah im Wandel,
chronologisch festgelegt
Schaltjahr, das den Fluss bewegt:
Februar hat zugelegt.

WO ist nur die Zeit geblieben?
Wo das „Feeling“, das uns lenkt?
Stein für Stein zu Sand gerieben,
Wasserfall im Sturz getrieben.

Ist das Monat viergeteilt,
Julianisch klar gereiht,
mit dem Mond, der dies regiert
und den Zyklus definiert.

Fixstern hoch am Firmament,
der den Sonnenstand erkennt.
Umlaufdauer, Präzision,
achsengleich im hellsten Ton.

GREGORIANISCH ist die Lehre,
wählt der Punkt im Pol die Schwere.

© Ingrid Riedl



Aussicht und Eindruck

Um die Aussicht festzuhalten,
die als Fensterblick präsent,
um den Eindruck zu gestalten,
was man später dann benennt,
kann ein Foto inspirieren,
das den Augenblick erzählt,
um das Bild nicht zu verlieren,
was als Favorit erwählt.

© Ingrid Riedl

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Wahlkampf

Wahlkampfthemen, ach welch Schande,
knüpfen an, doch nur am Rande,
kosten Nerven, Zeit und Geld.
demokratisch - wenn’s gefällt.

Wo Parteien Messer wetzen,
ihren Anspruch höher setzen,
einen Clinch im Handeln sehen,
wird es drunter, drüber gehen.

Postenschacher, Spesenritter,
all das mundet schal und bitter.
Sparpaket im Krankenhaus?

Tja, da sieht es düster aus.

© Ingrid Riedl



Überlege mit Humor

Macht der Rechner dir Probleme
überlege mit Humor,
such die Ruhe, das Bequeme
denn das kommt nicht täglich vor.



Im Hauch der Kälte

Die Mütze auf, die Stiefel an,
den Schal ganz eng gebunden,
da düse ich, so schnell ich kann,
bis ich die Spur gefunden.

Sie führt durch Klüfte, Berg und Tal,
ins Land der Phantasie.
Ist dieser Weg auch noch so schmal;
die Spur verlier ich nie.

Im Hauch der Kälte angekommen,
steh ich vor Tor und Tür,
habe euren Ruf sofort vernommen:
Na, endlich bin ich hier!

Ein Kichern tönt durch alle Ritzen,
weil wir im Plausch zusammensitzen,
den Raum, die Zeit um uns vergessen
und Köstlichkeiten trinken, essen.

Da graut der Morgen, ach oh Schreck,
verstrichen sind die Stunden.
Die Sonne strahlt vom Himmelszelt.
Der Winter ist verschwunden.

© Ingrid Riedl
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