
Aussicht und Eindruck
Um die Aussicht festzuhalten, die als Fensterblick präsent, um den Eindruck zu gestalten, was man später dann benennt, kann ein Foto inspirieren, das den Augenblick erzählt, um das Bild nicht zu verlieren, was als Favorit erwählt.
© Ingrid Riedl

Wo Freunde etwas näher rücken, sind schöne Dinge, die entzücken. In diesem Falle – virtuell, rück ich die Worte an der Stell. I.R.

Menschlichkeit
Die Menschlichkeit - das eine Wort setzt sich in viel Belangen fort, wo Würde, Freiheit, kleingeschrieben und Menschen aus dem Land getrieben.
Was menschenmöglich, was erträglich, das Presseteam erstellt es täglich und was dazu der Mensch getan, das reiht man öfter hintendran.
© Ingrid Riedl

Mutter Erde
Sie ist nicht für die Ewigkeit. Sie wird jedoch bestehen, nur ist die große Frage, ob wir das auch noch sehen.
Es ist die Mutter Erde, im Schoß die ganze Welt, die bebend, überflutet, im Schlamm zusammen fällt.
Wenn weiterhin der Mensch zerstört, den Wahn im Werden pflegt, und niemand auf das Warnen hört was Ahnen gut gehegt, hat uns das Unglück übermannt mit Armen, die umschlingen und keiner hat den Tod gekannt, kann Hilfeleistung bringen.
Der Gärprozess im Untergang beginnt an warmen Tagen, denn morsches Holz und fauler Tang verrotten, wie wir sagen.
Die Erde stöhnt, ist beim Zerfallen, kann nur im Zorn die Fäuste ballen und hoffen auf ein Andersdenken. Sie will den Menschen Heimat schenken.
© Ingrid Riedl

Wahlkampf
Wahlkampfthemen, ach welch Schande, knüpfen an, doch nur am Rande, kosten Nerven, Zeit und Geld. demokratisch - wenn’s gefällt.
Wo Parteien Messer wetzen, ihren Anspruch höher setzen, einen Clinch im Handeln sehen, wird es drunter, drüber gehen.
Postenschacher, Spesenritter, all das mundet schal und bitter. Sparpaket im Krankenhaus?
Tja, da sieht es düster aus. 
© Ingrid Riedl
WALPURGISNACHT 
Walpurgis war wie jedes Jahr und wollte mich verführen zum Hexentanz im Feuerkranz, wo wir den Zauber spüren.
Der Zauber, der nur diese Nacht im Schein des Feuers glüht, vereint im Reigen seine Macht die ihren Bann versprüht.
Die Formel wird beherzt geflüstert wenn feurig rot der Reisig knistert, bis dass der Rauch in Schwaden flieht, der weit hinauf zum Himmel zieht.
Der Gundelrebenkranz erkennt, was Brauchtum, wen man Hexe nennt und dieses Kraut, das jeden schützt hat umgebunden auch genützt.
Der Maibaum wird des Nachts gefällt, geschmückt zum Festtag aufgestellt zum Platz am Feiertag gebracht, damit der Kult auch Freude macht.
Der Brauchtum ist von Land zu Land gar unterschiedlich – doch bekannt. Und ist die Hexennacht voll Regen, dann wird’s ein Jahr mit reichlich Segen.
Den Segen brauchst auch du und ich weshalb ich heimlich zu ihm schlich, zum Wolkenschieber, der verschlafen, bis sich die Hexen alle trafen.
Du siehst, mein Zauber ist gelungen, als auf den Besen ich gesprungen, um hurtig durch die Nacht zu fliegen, damit wir Glück und Segen kriegen.
Der langen Rede – kurzer Sinn: Ich hoff auf Frohsinn, auf Gewinn nicht nur zum Frühlingsmaienfest: I wish it is for us the best!
© Ingrid Riedl im Mai 2006

Geduld
Geduld gespickt mit Zuversicht und Wünschen, die mich stärken, kann ich schon eine Besserung im Aufschwung heut bemerken.
Wenn auch die Glieder knarren, ächzen, kann immerhin ich heiser krächzen. Jedoch ist’s lange nicht so weit, dass schon der Teufel nach mir schreit 

Sätze
Ganz verlassen lagen Sätze neben meinem Rechner da und ich weiß nur, ja ich schätze, dass ich der Verzweiflung nah.
Worte, die so düster klingen sollen keinen Unmut bringen. Immer wieder kommt ein Licht, das durch Nacht und Nebel bricht.
© Ingrid Riedl

Allen Gästen sei gedankt, die hier Wunsch und Gruß geschrieben, und es ist wohl sonnenklar, dass wir Lob und Zuspruch lieben.
Die zum Anlass gratulieren, Empathie und Freundschaft spüren, ob per Mail, realer Post; dies tut gut, ist Balsam, Trost.
DANKEschön, das simple Wort, bindet da und ankert dort, ist es auch nur eine Geste, Harmonie, ich drück dich feste.
© Ingrid Riedl

Überlege mit Humor
Macht der Rechner dir Probleme überlege mit Humor, such die Ruhe, das Bequeme denn das kommt nicht täglich vor.
Im Hauch der Kälte
Die Mütze auf, die Stiefel an, den Schal ganz eng gebunden, da düse ich, so schnell ich kann, bis ich die Spur gefunden.
Sie führt durch Klüfte, Berg und Tal, ins Land der Phantasie. Ist dieser Weg auch noch so schmal; die Spur verlier ich nie.
Im Hauch der Kälte angekommen, steh ich vor Tor und Tür, habe euren Ruf sofort vernommen: Na, endlich bin ich hier!
Ein Kichern tönt durch alle Ritzen, weil wir im Plausch zusammensitzen, den Raum, die Zeit um uns vergessen und Köstlichkeiten trinken, essen.
Da graut der Morgen, ach oh Schreck, verstrichen sind die Stunden. Die Sonne strahlt vom Himmelszelt. Der Winter ist verschwunden.
© Ingrid Riedl

Besonnen
Wer langsam und besonnen werkt, den Stress im Leben meidet, hat dann am Ende wohl bemerkt, dass niemals er so leidet, wie einer, dem der Atem pfeift, wenn Hektik ihn im Schwung ergreift.
© Ingrid Riedl
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