Ein Mäuschen huscht ... 
Man sucht, man rätselt, will ergründen, was da und dort im Web zu finden. Der Forschergeist - immens gelobt in vielen Denkerköpfen tobt.
Die Maus vibriert, die Finger drücken die Tasten, um zum Ort zu rücken. Die Sicht zum Bildschirm ist famos. Das Suchergebnis riesengroß.
Der Zufall spielt natürlich mit. Wer "Googelt" hält mit allem Schritt. eröffnet so das Web der Weite und die gesuchte User-Seite.
Der Horizont - GLOBAL gesehen kann in dem Fortschritt gut bestehen.
© Ingrid Riedl

JUGENDtreff
Um eine Strassenecke weiter im Jugendtreffcafe am Platz erzählen Teenis froh und heiter vom Piercing, Tatoo, ihrem Schatz.
Die bunte Szene - unterschiedlich von Pärchen, Cliques hier vor Ort musikbegeistert, plappert friedlich und man versteht so manches Wort.
Sie diskutieren unverdrossen und einer hat zuviel genossen von Alkopops, die süß, gefährlich; für Jugendliche wohl entbehrlich.
Was unsereiner nicht geheuer, ist für die Kids ein Abenteuer. Wir waren nur in der Natur und hatten Spaß auf freier Flur.
Mir hat das früher gut gefallen; das Spiel am Waldesrand vor allem. Es liegt zwar die Erinn’rung weit zurück in meiner Jugendzeit.
Was soll ich dazu heut noch sagen? Die Eltern werden jammern, klagen, weil die Erziehung anders läuft wenn mancher Sprössling jung schon säuft.
© Ingrid Riedl 2006

H I S T O R Y
Vergangen die Zeit, doch nicht ganz vergessen. In hundert Jahren wird anders bemessen was und heute und morgen, auch gestern mal war.
Historisch gesehen – ein seltenes Jahr.
Was später Propheten uns auch prophezeien, hat derzeit nicht Platz in geschichtlichen Reihen.
© Ingrid Riedl

GLAUBENSFRAGE
Ist das nun eine Glaubensfrage, wenn Menschen Klonen heutzutage? Sie wollen auch am Mond schon wohnen. Nur: dieser lässt sich niemals Klonen.
Doch dieser „Frevel“ – Frankenstein kommt mit dem Fortschritt nicht allein. Bringt er uns Unglück, Krankheit, Pein? Der Mensch will Gott der Schöpfer sein.
Auch Viren werden dann mutieren Wird DNA den Code verlieren? Was nützt ein Mensch, der klug und schön? Wenn Seuchen kommen, muß er geh‘n.
Es wird genetisch viel erprobt, der Forschergeist immens gelobt Die Gelder fließen kreuz und quer Kein Skrupel schreckt den Menschen mehr.
So wird das weltenweite Klonen in Denkerköpfen weiter wohnen Wenn letztlich jemand Niere, Herz dem Schwein verdankt, ist das kein Scherz.
Der Mensch wird so zum Tier gemacht und spendet nicht nur Heilungskraft. Er schlachtet, züchtet Ruhm und Macht, hat auf die Folgen nicht gedacht.
Der Teufel hat ihn ausgelacht.
© Ingrid Riedl

D Ü N G E N
Man düngt und spritzt mit viel Chemie. Man züchtet, handelt wie noch nie und denkt nicht an das schlimme Ende beschränkt das Gute, wählt die Wende.
Die Menschen kaufen und entsorgen, doch kann sich keiner G’sundheit borgen. Es blüht der Handel über Grenzen. Da sehe ich das Unheil glänzen.
Wenn Strom und Wasser dann zuletzt der Mensch mit seiner Gier besetzt und das verkauft, was Gott gegeben, gefährdet dies auch unser Leben.
© Ingrid Riedl

D A S G E L D
Das Geld ist mir nicht ganz egal, doch hat man oftmals nicht die Wahl. So sucht der eine, hofft auf‘s Glück und schaut auch gerne mal zurück.
Der and‘re weiß, es geht mit Fleiß Er schuftet immer auf Geheiß und spart, wie man nur sparen kann. Ist er nun reich, der arme Mann?
Den Reichtum will ich ihnen gönnen, denn Sparen muß nicht jeder können. Es sind sehr viele unzufrieden. Geschmäcker, ja die sind verschieden.
Ein Haus, ein Flugzeug und ein Boot, das wünscht sich jeder, nicht die Not. Doch schätzt man oftmals nur den Wert Das finde ich, ist ganz verkehrt.
Gesundheit kann doch keiner kaufen. Gelähmte können selten laufen Und isst man, was man nicht verträgt, es sich im Magen bleiern legt.
So ist ein Reichtum zweifelhaft, wenn er auch Sorgen, Kummer schafft. Wer könnte mich zuletzt betrügen? Ob er, ob sie vielleicht noch lügen?
Soll Wertpapiere ich nun kaufen, die Börsenstellen quer durchlaufen? Den Kurs vom Dollar überlegen? Das Lottospielen etwa pflegen?
Was mache ich mit soviel Geld? Soll ich bereisen diese Welt? Zum All noch fliegen: Ja wer weiß? Ich denke, grüble, mir wird heiß.
© Ingrid Riedl

D E I N L E B E N
Im Leben geht‘s auch mystisch zu. Man glaubt es kaum, doch ist im Nu der Glaube und das irdisch Wissen für manche schon das Ruhekissen.
Wer denkt und weiß, dass inn're Kräfte, den Geist erhellen, Mut erstellen. dass Lebenssäfte in ihm fließen, der weiß, er MUSS den Tag genießen.
Denn jeder Tag und jede Stunde, so tönt es aus des Weisen Munde ist kostbar und von Gott gegeben. Genieße es, es ist DEIN LEBEN.
© Ingrid Riedl
STRANDPROMENADE
Der Strand ist groß, doch kaum ein Platz. Es sucht hier mancher seinen Schatz. Menschen liegen, Bälle fliegen, Kinder wollen kämpfen, siegen. Leute drängeln, Kinder quengeln
Blicke, die sich fast verlieren ... Mädchen geh’n am Strand spazieren. Schöne Körper, braune Haut, wär‘ das nicht ‚ne schöne Braut?
Tanga Höschen, schmale Schößchen, lange Beine, süßer Po. Nabelfrei – im Herzen froh können Blicke auch entzücken.
© Ingrid Riedl
Die Eitelkeit
Korsett, so heißt es, das sei "IN". Die Frau mit Speck zwängt sich darin. Denn wer nicht fastet, der muß leiden sich unterm Kleid auch noch verkleiden.
Die Wespentaille, oh welch' Wonne, die wünscht sich Frau mehr als die Sonne. Es wird geschnürt, gehakt, gehechelt und mit dem Mieder falsch gelächelt.
Geliftet einmal da, mal dort, mit Farbe schmiert man Makel fort und ist das Haar, oft licht und schütter, ist das für manchen auch noch bitter.
© Ingrid Riedl
Fasching
Der Fasching und die Ballsaison sie zeigten, was des Schlemmers Lohn. Corsage ist der Inbegriff! Helau - helau Du Narrenschiff!
Wild tanzend mit Konfetti schmeißend, beim Schunkeln sich am Arme reißend, und grölend winken mit dem Glas, das macht den Narren immer Spaß.
© Ingrid Riedl
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