Im Schleier einer SELIGkeit,
auf Flügel, die mich tragen,
im Herzen jauchzend, das so weit,
spür ich es pulsend schlagen. © I. R.



Flügel, die uns Gott verleiht
aus dem Glauben, Hoffen.
Liebe, welche auch verzeiht,
lässt ein Fenster offen.

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Seele, Herz – mental vereint,
Wehmut, die auch manchmal weint.

klick --> Freddie Mercury-Pavarotti-Queen-To much Love will kill you

Sehnen, das in Träumen endet,
immer wieder Hoffnung spendet
mit der Liebe eng verbunden,
hat schon oft das Glück gefunden. © I.R.

klick --> Remember When - The Platters



Es hat das Glück mir einst entsagt
am Weg der schönsten Träume.
Ach, hätte ich mein Herz gefragt,
was ich dadurch versäume. © I.R.



Wenn Trauer mal dein Herz bewegt,
dir Kummer auf den Magen schlägt,
die Zukunft trostlos, trist erscheint
der Mut vergeht, das Auge weint,
verzage nicht, sei hoffnungsfroh,
vergiss das Träumen nie,

Kristalle der Gedanken
sind mehr als Phantasie. © I R.



Himmelhochjauchzend – zu Tode betrübt.
Wer dies gefühlt, der hat auch geliebt. © I.R.



Wenn Abendstimmung einkehrt, der Tag die Nacht begrüßt,
der Mond mit seiner Magie die Träume uns versüßt,
dann ist der Anblick herrlich, die Sicht der Ferne klar
und manchmal werden Wünsche, die wir erträumt, auch wahr. © I. R.



Noch einmal will ich Nähe spüren,
dich küssen - sanft berühren,
den Augenblick der Harmonie
zum Sternenhimmel führen. © I. R.


Davidia, der Baum des Wiedersehns, fotografiert im Botanischen Garten Innsbruck im Mai 2010

klick --> BAUMKUNDE

Der Platz unter einem Baum war immer schon ein Treffpunkt von Liebespaaren, eine Zufluchtstätte vor dem Regen oder der prallen Sonne ...
Den Brauch, bei der Geburt eines Menschen einen Baum zu pflanzen, hat Goethes Großvater bereits verwirklicht, denn er pflanzte, als sein Enkels das Licht der Welt erblickte, einen Birnbaum.

Im Bild des Baumes hat der Mensch sein Leben seit Generationen schon gesehen. Das Naturgeschehen um den Baum verdichtet sich, wenn das Wachsen, Blühen, Reifen, Früchtetragen und letztlich das Welken und Vergehen dem Neuen weicht.

Jedoch bringen Baumdarstellungen auch Trauer zum Ausdruck, wie z.B. die Trauerweide, die aus demselben Grund auch als Grabbepflanzung, als Friedhofbaum vorkommt. Bäume. die ihre Zweige "hängen" lassen, sind symbolhaft vergleichbar einem Menschen, der in fassungsloser Trauer die Arme sinken lässt.

Bäume sind aber auch Zeichen des Überlebens und Weiterlebens

klick --> Eric Clapton-Tears in Heaven

TIEF im HERZEN ruht der Glaube
an die Wunder dieser Welt.
Wie der Flug der weissen Taube
wird die Hofffnung neu erstellt.


Dichterblume - Grafik © I.R.

Die Verse großer Dichter wurden früher schon von berühmten Komponisten zu Liedern vertont, die ihre Sehnsucht, ihre Liebe, ihre Enttäuschung und ihr Glücklichsein widerspiegeln.



Gedanken auf der weiten Reise,
sie wandern, zögern, bleiben stehn.
Der Sinneswandel flüstert leise:
„Lass doch die Zeit vorübergehn.“



Das Tor zur Mystik, das wir finden,
will Traum und Wahrheit eng verbinden,
der Hoffnung einen Platz erbauen,
auf Glaube, Liebe, Kraft vertrauen. © I. R.



Melancholie der Spiele
von klammer Einsamkeit,
Ein Wechsel der Gefühle
Im Strom der Dunkelheit. © I. R.



Bedenke, dass die Enden des Regenbogens
in der Erde zu Hause sind, der Bogen
aber die Weite des Himmels überspannt.

~ Irische Weisheit ~


klick --> Richard Clayderman- Feelings

Wieder sind vergang’ne Zeiten
in den Träumen mir präsent,
spiegeln sich in bunten Weiten,
die man auch Erinn’rung nennt.



Schwelgen von der früh’ren Zeit,
Träumen und Sinnieren.
Ein verborg’nes Reich, das weit.
Zauber, den wir spüren. © I. R.


Nephentes - von mir fotografiert im Botanischen Garten
mit meiner Canon Power Shot G5 © Ingrid Riedl

Als die Traurigkeit genug von sich hatte.....

Eines Tages saß die TRAURIGKEIT in einer Ecke und erzählte der VERZWEIFLUNG, dass ihre Schwester - die KRAFT - sie verlassen hätte.

Die EINSAMKEIT sagte kein Wort - sie habe es ohnehin schon immer gewusst.
Das SELBSTMITLEID wischte der TRAURIGKEIT behutsam eine Träne von der Wange und versuchte vergeblich, sie zu trösten.

Die WAHRHEIT ließ sich nicht beirren - sie war schon immer bitter gewesen.

Plötzlich pochte es an der Türe. "Soll ich öffnen?" fragte die UNENTSCHLOSSENHEIT.

"Wer kann das schon sein?" wunderte sich die NEUGIER.
"Na, mach schon auf!" forderte das RISIKO.

Das STAUNEN gab einen erleichterten Seufzer von sich, als das LÄCHELN eintrat.
Es setzte sich zur TRAURIGKEIT. "Hast du denn noch nicht genug von dir?" wollte das LÄCHELN wissen.

"Komm lass uns die LIEBE besuchen!"

"Nein!" wandte die VERNUNFT ein, "tu‘s nicht!"

Doch die TRAURIGKEIT war schon mit dem LÄCHELN verschwunden.

Die LIEBE wohnte hoch oben über den Wolken und hieß die beiden Besucher willkommen.

"Schön, dass du da bist", sagte die FREUDE, die gerade mit dem GEFÜHL spielte.

"Wir haben dich schon vermisst", meinte die GEBORGENHEIT.
"Ich hab es nicht mehr ausgehalten", schluchzte die TRAURIGKEIT.

"Aber jetzt ist alles gut", beruhigte die ZAERTLICHKEIT.
Weinend wachte die TRAURIGKEIT auf, als sich die HOFFNUNG zu ihr setzte und fragte: "Was ist passiert?" "Ich hatte einen wunderschönen Traum, aber glaubst du, dass meine Freunde mich vergessen haben?"

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"Niemals würde ich Dich aufgeben", versicherte die TRAURIGKEIT und schlief beruhigt weiter.

(Verfasser unbekannt)
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