Aus der edlen Gartenrose
tiefsten Blütenblättermund.
perlen klare Regentropfen
über samt’nen Blumengrund.



Gleißend tanzen Sonnenstrahlen
auf den Blättern, nah dem Dorn.
Wiegend drängt der kleine Tropfen
auf den Rand und zieht nach Vorn.




Ob er wohl zum Abschied winkt, wenn er still entflieht,
seinen Kuss die Rose trinkt, die ihn nie mehr sieht?



Den Duft von Blumen vieler Arten
weht nun der Sommerwind umher
und bunte Falter, Bienen, starten
zum Zaubertanz im Blütenmeer.



Im Licht der Sonne wirst du reisen,
dein Herz mit Kraft und Wärme speisen,
vergessen was im Alltag grau,
da nun der Himmel klar und blau.




Aus der Illusion geboren,
die uns Hoffnung, Liebe schenkt,
was von Träumen auserkoren,
wenn man wieder daran denkt..



Tief im Schoße Blütenstaub.
Duft, der lockt, betört.
Sprache der Verbundenheit,
die uns Treue schwört.




Es summen Bienen, streicht der Wind
durch Gräser, Sträucher, sanft, gelind,
und Vögel fliegen nah, begleiten
mit Flügelschwung das Blau der Weiten




Wenn der Sommerwind so lau
über Wiesen, Blätter streicht
und der Himmel azurbalu
einem Meer der Träume gleicht,
weiße Wolkenschäfchen treiben,
die Gedanken hängen bleiben
im beseelten Glückserleben ,
wird das Herz im Takt erbeben.




Im Schleier einer SELIGkeit,
auf Flügel, die mich tragen,
im Herzen jauchzend, das so weit,
spür ich es pulsend schlagen.




Wenn Blatt für Blatt und Trieb für Trieb
im Hoffen um des Werdens Sieg
zum Licht empor das Sehnen schickt,
dem Sonnenstrahl ins Auge blickt,
kehrt frühlingsfroh die Freude ein,
lässt die Natur in ihrem Sein
das Glücksgefühl ins Herz hinein.



Im nassen Gras am Wegesrand
aus dunkelgrünen Söckchen
erklimmen nah der Blätterwand
die weißen zarten Glöckchen.

Es wiegt der laue Frühlingswind
die Blümchen wie ein Wiegenkind
und golden kreist der Sonnenschein
im Reigen diese Boten ein.



Unterm Laub und dürren Zweigen
regt das Leben sich erneut;
will uns junge Triebe zeigen,
Jahr für Jahr zur Frühlingszeit.



Wenn aus der Erde Triebe ragen
die noch den Traum des Schlafes tragen,
dann gucken Blümchen ganz verloren,
weil sie zur Winterzeit geboren.



Bevor der Morgentau entschwindet,
geküsst vom Sonnenstrahlenmund,
hörst du die schönsten Vogellieder
und Grillen nah am Wiesengrund.



Wenn Gedanken Dich entführen
wirst Du sehnsuchtvoll verspüren
was der Wandel neu entfacht,
die der Frühling mitgebracht.



Sonnenstrahlen - die umschmeicheln
laue Winde - die uns streicheln,
Blütenduft und Vogellieder,
all das bringt der Frühling wieder.



Zartgrün recken sie die Köpfchen,
suchen himmelwärts das Licht
und wie gläsern scheint ein Tröpfchen.
das im Strahl der Sonne bricht.



Es wiegt im Schein der goldnen Sonne,
das Blümchen voller Lust und Wonne
bis dass der Kelch der Blüte offen.
im Wunderwerk vom steten Hoffen.





Im Frühling, wenn der Kirschbaum blüht
und rosa Knospen treiben,
sind Bienen emsig und bemüht,
den Rüssel sanft zu reiben.



Nah' am Teich in grüner Flur,
zieren Blumen die Natur
und die Bienen summen munter,
Alles macht der Frühling bunter.



Panorama weit und klar,
Gärten, Täler, wunderbar.
Eine Brücke, enge Gassen.
Bilder, die uns träumen lassen.

Fotos und Gedichte © Ingrid Riedl
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