Platzhirsch
... mit diesem Begriff werden ironisch auch Menschen bezeichnet, denen man unterstellt, dass sie die als angestammt empfundene Rechte bei Streitigmachung offensiv verteidigen.

Ironie ist das Körnchen Salz, das das Aufgetischte überhaupt erst genießbar macht.
~ Johann Wolfgang von Goethe ~






In vielen Bauernkalendern wird der Monat Februar „HORNUNG“ genannt, da in dieser Zeit der Rothirsch sein mächtiges Geweih abwirft. Durch eine hormonelle Umstellung verliert der Hirsch das Geweih, das oftmals bis zu zehn Kilo wiegen kann.
Den frisch entwaffneten Hirschen fehlt ohne Geweih das Raumgefühl und man kann beobachten, dass sie zwischen den Bäumen genauso vorsichtig durchgehen, als hätten sie das weit ausladende Geweih noch am Haupt.
Ältere Hirschkühe nützen oftmals diese Wehrlosigkeit ihres (bisherigen) Gebieters und so genannten PLATZHIRSCH, lassen ihn nicht zur Futterstelle und treten ihn nicht selten mit den Hufen.
Doch bereits nach wenigen Tagen beginnt das neue Geweih durch eine pelzige Beinhaut zu wachsen, baut Knochenzellen ziegelartig übereinander und ein ähnliches, meist noch größeres, imposanteres Geweih entsteht innerhalb von vier Monaten.
Nach Abschluss des Wachstums, können die Kämpfe um die Vorherrschaft wieder beginnen, wo mit gesenktem Haupt und unglaublicher Geschwindigkeit die Geweihe der Rivalen aufeinander krachen.

Vielfach sind es Haremsgruppen, bei denen ein Männchen mehrere Weibchen und den gemeinsamen Nachwuchs um sich schart und keine männlichen Nebenbuhler neben sich duldet.
Aufgrund dieses Verhaltens ist der „Platzhirsch“ sprichwörtlich geworden.

Dementsprechend herrscht ein polygynes Paarungsverhalten vor, das heißt ein Männchen paart sich mit mehreren Weibchen. In der Paarungszeit tragen die Männchen oft Kämpfe um das Paarungsvorrecht aus. Diese Kämpfe werden mit den hauerartigen Eckzähnen oder dem Geweih ausgetragen, dessen jährliches Wachstum wie oben erwähnt mit der Paarungssaison korreliert. Zur Kommunikation mit Artgenossen und zur Markierung des Reviers werden Sekrete der Drüsen am Kopf und an den Füßen und auch Urin eingesetzt.

klick --> Video - Tal der Hirsche der Deutschen Wildtier Stiftung


Von meinem Büro-Fenster aus fotografiert

Da ich in diesem Jahr noch keine Möglichkeit hatte, die Natur in ihrer winterlichen Pracht zu erkunden,
holte ich aus meinem Archiv ein paar Aufnahmen, die ich 2006 beim Wildgehege - neben dem Alpengasthof Adelshof in Axams machte.
Von hier aus gelangt man auf die rasante Rodelbahn oder zur AXAMER LIZUM, dem olympischen Schigebiet nahe von Innsbruck

klick --> LIZUM - AXAMS - TIROL Rodelspass und Hüttenzauber


Das ausgestopfte *Wiesele* zeigt die Zähne.
Zu spät ....

Was es so alles gibt ...

klick --> Wand Tattoo "...der Hirsch ruft!"


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