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ZEIT im Dasein
Glitzernd hängen Regentropfen schon erstarrt am Ginsterstrauch und am Gartenzaun da klopfen sie im Takt zum Windeshauch
Zeit im Dasein weit gespalten, wo der Schatten niederfällt, in der Sternennacht der kalten, die der Winter neu bestellt.
Silberklar ruht neben Bäumen einsam eine Pfütze nur und am Wegesrand da säumen braune Blätter ihre Spur.
© Ingrid Riedl 2008

Manchmal ist der Traum bereit zur Rückschau in die früh're Zeit, um Wurzeln wieder zu beleben, der Zukunft neuen Sinn zu geben. I.R.
klick--> Moonlight "Memory" ~ aus dem Musical " Cats "
Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten. ~ Aristoteles, 384 - 322 v. Chr. ~
klick--> Alexandra - Mein Freund der Baum
 Rings ein Verstummen, ein Entfärben:
Wie sanft den Wald die Lüfte streicheln, sein welkes Laub ihm abzuschmeicheln; Ich liebe dieses milde Sterben.
Von hinnen geht die stille Reise, die Zeit der Liebe ist verklungen, die Vögel haben ausgesungen, und dürre Blätter sinken leise.
Die Vögel zogen nach dem Süden, aus dem Verfall des Laubes tauchen die Nester, die nicht Schutz mehr brauchen, die Blätter fallen stets, die müden.
In dieses Waldes leisem Rauschen ist mir als hör' ich Kunde wehen, daß alles Sterben und Vergehen nur heimlich still vergnügtes Tauschen.
© Nikolaus Lenau (1802-1850)
klick--> Celine Dion - Titanic (LIVE)

Hoffnung ist bereits ein Teil des Glücks und, vielleicht, das wichtigste Glück, das diese Welt gewährt. Aber, wie bei allen übermäßig genossenen Freuden: ein Zuviel an Hoffnung wird mit Schmerz bestraft. Und übertriebene Hoffnungen müssen in Enttäuschung enden.
~ Immanuel Kant 1724 - 1804 ~
Blätter, die im Winde treiben, Zweige, die sich müde neigen, Abendrot, das früh verglüht, weil die Zeit die Fäden zieht.
© Ingrid Riedl

Gänsehaut in deinen Zeilen. Karussell der Phantasie.
Träume, die noch lang verweilen im Geheimnis um das Wie.
In den Nischen meiner Seele Quält der Zweifel, harrt der Stolz.
Unter losen Dielenbrettern schimmern Tränen durch das Holz.
© Ingrid Riedl

November
Melancholie der Spiele von klammer Einsamkeit. Ein Wechsel der Gefühle im Strom der Dunkelheit.
© Ingrid Riedl
WANDEL
Du spürst den Wandel der Natur, wo Schatten kaum mehr weichen, die in Nuancen - hellster Spur, das Land so silbern bleichen.
© Ingrid Riedl

Wenn's draußen kalt und neblig ist und klirrend Frost umhüllt der Mutter Erde Angesicht, das keine Regung fühlt,
erstarrt auch Feld und Strauch und Baum des Nachts im Winterschlafestraum.
© Ingrid Riedl

Stimmung
Wie auch Stunden, wechseln Tage, Zweifel, Antwort, manche Frage, Mondesphasen und auch Schatten; Stimmung, die wir einmal hatten.
© Ingrid Riedl
 Sicht auf den Patscherkofl - Ende Oktober 2008
Wiederkehr
Geht der Herbst auf seine Reise, flüstern Winde säuselnd, leise, singen Vögel Abschiedslieder; "Wartet nur, wir kommen wieder!"
© Ingrid Riedl

Ein goldner Herbst im Sonnenschein; ein bunter Blätterwald; das Reifen edler Reben-Wein und Nächte - die schon kalt, verkünden uns die Winterzeit.
Der Schnee am Berg - er leuchtet weit.
Mögest du Ruhe finden, wenn der Tag sich neigt und deine Gedanken noch einmal die Orte aufsuchen, an denen du heute Gutes erfahren hast. Auf dass die Erinnerung dich wärmt und gute Träume deinen Schlaf begleiten.
~ Irischer Segenswunsch ~

Nicht durch Zorn, sondern durch Lachen tötet man. ~ Friedrich Nietzsche deutscher Philosoph, 1844 – 1900 ~
Mein neuer Blog: klick--> Kritische Analysen
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