
Die Erfahrung ist wie eine Laterne im Rücken; sie beleuchtet stets nur das Stück Weg, das wir bereits hinter uns haben. ~ Konfuzius~

Die Erde voller Licht und Schatten bewahrt das Leben, das sich regt, auch wenn wir Sturm und Kälte hatten, ist sie die Mutter, die uns trägt.

Es regnet schon seit vielen Tagen und graue Wolkenfelder tragen ihr nasses Kleid weit übers Land, im Schatten, der kein Ende fand.

TIEF im HERZEN ruht der Glaube an die Wunder dieser Welt. Wie der Flug der weissen Taube wird die Hofffnung neu erstellt.
 Südliche Berggruppe - Rosskogel

In endlos weiter Dimension von Wolken, Wind umwoben vom Erdenreich im Flug entflohn zum Himmel hoch erhoben.

Im Labyrinth von Tag und Traum hat jeder Zauber seinen Raum und wer das Licht, die Spuren findet, der weiß, dass Zuversicht verbindet.

Alles, was das Glück erschließt auf der ganzen Welt, sich aus gold'nem Quell ergießt, wird von Gott bestellt.

In allen Dingen schlummert Leben. Auf jedem Platz wohnt irgendwer, bestrebt, dem Atem Sinn zu geben, auch wenn das Dasein drückend schwer.

Gold'ne Sonne küsst das Haar. Lauer Wind, der streichelt. Schöpferische Phantasie, die mein Herz umschmeichelt.
 Der Kalvarienberg in Arzl Am Fuss des Bergs verbrachte ich meine Kindheit ...

Jeder Tag hat seine Schatten, wandelt in die dunkle Nacht. Jeder schöne Augenblick ist für den Moment gedacht.

Seiden glänzen rote Blüten Flammend stechen sie hervor. Aus dem Traum, den sie behüten sickert Saft vom Mohn hervor.
 Aussicht Patscherkofel
So wie Sonnentage schwinden, Sturm und Regen, kommen, enden, lässt das Glück die Botschaft finden, um die Quelle zu ergründen.
 Teich am Peerhof in Innsbruck - West
Vom Lebenstanz, dem Höherstreben kann keiner uns das Boardbuch geben denn wo die Kräfte sich entfalten wird unser Mut den Sinn verwalten.

Gedanken auf der weiten Reise, sie wandern, zögern, bleiben stehn. Der Sinneswandel flüstert leise: „Lass doch die Zeit vorübergehn.“

Herbstsymphonie
Blätter, die im Winde treiben, Zweige, die sich müde neigen, Abendrot, das früh verglüht, weil die Zeit die Fäden zieht.

Am Horizont ein goldner Bogen, ein heller Schein, der fasziniert, im Abendrot zum Kreis gezogen, der uns zum Träumen inspiriert.

Den Silberstreif am Horizont hab ich im Traum gesehen, als ich dann aber aufgewacht, konnt’ ich ihn nicht erspähen. Doch i r g e n d w i e glaub ich daran - er hat mein Herz erhellt. Der Silberstreif am Horizont, der Hoffnungen erstellt.

Wo Hoffnung und die Sehnsucht winken, die aus dem Kelch des LEBENS trinken, den Worten ihren Sinn verleihen, kann ZUVERSICHT im Licht gedeihen.

Ein Wunder trifft nur selten ein, wenn es am Glauben fehlt. Die inn’re Kraft, die Glauben schafft Ist DAS was letztlich zählt.

Was Freundschaft ist, hat auch Bewährung bedarf wohl etwas an Entbehrung, denn eingehüllt in rosa Licht, ist auch die beste Freundschaft nicht.
D’rum sag ich kurz, ganz leise schlicht: Wer eine echte Freundschaft bricht mit Falschheit und noch dreisten Lügen, soll sich in Schweigen, Demut üben.
So ist zum Schluß das eine klar, daß etwas, was verzeihlich war ein Klacks, der wieder-gut-zu-machen, doch sind es nicht die krassen Sachen.
"Es tut mir Leid", sind nur drei Worte die man erwähnt, an einem Orte, wo sich der and're sicher fühlt, wenn es in seinem Herzen wühlt.
Wer herzlich ist und gern verzeiht, vertreibt den Groll auch meilenweit Ein Händedruck, ein Augen-Blick, dann sieht man vor - und nicht zurück.
Ein Blümchen fein, ein süß Konfekt, das mit dem Satz ein Lächeln weckt, hat öfters schon den Sinn ergeben:
Vertragt euch doch in DIESEM Leben!

Wir denken selten bei dem Licht an Finsternis, beim Glück an Elend; bei der Zufriedenheit an Schmerz; aber umgekehrt jederzeit.
~ Immanuel Kant ( 1724 – 1804)
Gedichte & Fotos © Ingrid Riedl
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